Blechblasinstrumente
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Unterrichtsform:
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Einzelunterricht |
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wöchentlich 30, 45 oder 60 Minuten |
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| Ergänzungsangebote:
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Schon die alten Römer bliesen ins Blech, vorwiegend um Signale zu geben.
Heute finden wir die BLECHBLASINSTRUMENTE in Spielmannszügen,
Sinfonie-Orchestern, Big-Bands sowie Pop- und Jazz-Formationen. In punkto
Material und Anblastechnik gibt es viele Gemeinsamkeiten und doch klingen die
Blechblasinstrumente recht verschieden voneinander. Den Ton bildet der Bläser,
indem er seine Lippen entsprechend den Tonhöhen unterschiedlich spannt.
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| Der Blasstrom wiederum versetzt die Lippen in Schwingungen und überträgt
diese mit eines Mundstückes auf Instrument. Die Form des Mundstückes, Gestalt
der Röhre (Mensur) und des Schalltrichters (Stürze) bestimmen nun die
Klangfarbe.
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Durch unterschiedliche Lippenspannung können einige Töne, die
sogenannten Naturtöne, gebildet werden. Sie liegen zum Teil sehr weit
auseinander. Um die dazwischen liegenden Töne spielen zu können,
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| konstruierte
man Mechanismen, mit deren Hilfe verschieden lange Rohrstücke dazugeschaltet
werden können: das Aus-Ziehen der Röhre oder das Betätigen von Ventilen,
wobei zwei Varianten existieren: |
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Die TROMPETE bietet eine Vielfalt von
Anwendungsmöglichkeiten und ist aus der Klassik sowie aus den Bereichen Jazz-
und U-Musik nicht mehr wegzudenken. Dies hat sie ihrem strahlenden
durchdringenden Klang und ihrer großen Beweglichkeit zu verdanken. Die Trompete
ist unter den Blechblasinstrumenten besonders als Soloinstrument geeignet.
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| Tierhörner, Jagdhörner oder Signalhörner kannte man schon lange, bevor
es das (Wald-) HORN gab, das heute gespielt wird. Erkennungsmerkmal ist seine
kreisrunde Form mit nach unten gerichteter Stürze, deren Durchmesser
beachtliche 30 cm misst. Im Gegensatz zu den anderen Blechblasinstrumenten wird
sie in der Regel mit der rechten Hand gehalten, während die linke die Ventile
bewegt. Das vielseitig verwendbare Instrument weist eine breite klangliche
Farbskala auf, es kann melancholisch-lyrisch, aber auch fanfarenhaft klingen.
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Die POSAUNE hat einen weichen, schmiegsamen Ton und klingt meist voll und
würdig. Ihre Besonderheit ist die lange U-förmige Röhre, Zug genannt, mit der Tonveränderungen stufenweise oder gleitend (glissando) erzeugt werden.
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| Für die TUBA ist die nach oben gerichtete Stürze kennzeichnend. Sie
sorgt innerhalb der Blechblasinstrumente für die tieferen Tonlagen, wobei ihr
Klang weich und rund ist. Früher trat sie überwiegend im Blasorchester und in
der Militärkapelle auf, heute jedoch auch im Sinfonieorchester und in allen
anderen Bereichen der Blechblasmusik. Da die Tuba besonders gross und gewichtig
ist, muß der Spieler kräftig sein.
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