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Streichinstrumente
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Dauer:
- wöchentlich 30, 45 oder 60 Minuten
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Unterrichtsorte:
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| Ergänzungsangebote:
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Dass die STREICHINSTRUMENTE zu einer "Familie" gehören, sieht
man auf den ersten Blick: gewölbte Decke, gewölbter Boden, Zarge,
Hals mit daraufliegendem bundlosen Griffbrett und Steg, über den
die Saiten laufen. Die Geheimnisse ihres schönen Klanges verbergen
sich im Inneren: Bassbalken und Stimmstock. Auch die Verwendung des
richtigen Holzes ist äußerst wichtig, z.B.: Ahorn, Fichte,
Ebenholz oder Buchsbaum. Legenden und Rätsel umwittern das Rezept für
den Lack, mit dem die Instrumente versiegelt werden. |
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| Eine Wissenschaft für sich bildet der Bau des Bogens, mit dem die Saiten
gestrichen werden. Zu jedem Instrument gehört ein anderer Bogen,
die |
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| Grundelemente bleiben allerdings gleich: Bogenstange der sogenannte Frosch
(zur Spannung oder Entspannung des Haarbezuges) und Roßhaar (120 -
150 Haare). Um eine stärkere Haftung und Reibung zu erzielen,
werden die Haare mit Kolophonium, einem Baumharz bestrichen. |
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Schon in den italienischen Meisterschulen des 16./17. Jhdts. hat die
VIOLINE (Geige) ihre bis heute unveränderte, traditionelle Form
gefunden, während die Musik, der sie diente, sich mehrfach und
grundlegend wandelte. |
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| Sie ist das beweglichste Orchesterinstrument und spielt somit die "1.
Geige". Auch als Soloinstrument sowie in der Kammermusik und
Volksmusik zeigt sie ihre Vielseitigkeit. Damit auch die Jüngsten
mit ihren kleinen Händen das Instrument spielen können, wird die
Violine in verschiedenen Größen (1/4,1/2, 3/4,1/1) gebaut. |
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| Man kann die VIOLA (Bratsche) als die größere Schwester der Violine
ansehen; ihre Saiten sind 5 Töne tiefer gestimmt als die der
Violine. Ihr Klang ist in den tieferen Lagen voll und dunkel,
samtiger als der der Geige. Deshalb wird sie gerne für
melancholisch-träumerische Melodien eingesetzt. Sie hat ihren
Stammplatz im Streichquartett und im Orchester. Das VIOLONCELLO
reicht gleich 8 Töne tiefer als die Viola und ist auch größer -
so groß, dass es nicht mehr auf die Schulter gelegt werden kann. Es
wird mit einem Stachel auf dem Boden aufgestützt und zwischen den
Knien gehalten. Durch diese Haltung hat der Spieler die Möglichkeit,
auch den Daumen für das Greifen der Töne zu benutzen. So wird das
Instrument ähnlich flexibel wie die Geige. |
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Als größtes Instrument unter den Streichern bildet der KONTRABASS mit
seinen tiefen Tönen das Fundament des Orchesters. Aber auch in der
Kammermusik und als Solo-Instrument bietet der Kontrabass seinem
Spieler ein breites und interessantes Wirkungsfeld. Nicht mehr
wegzudenken ist er in der Jazz-Musik. Hier wird er meist gezupft.
Durch sein großes Ausmaß liegen die Töne weit auseinander. Und da
auch die Saitenspannung recht hoch ist, ist am Anfang des
Kontrabass-Studiums Geduld erforderlich. Danach wird der Spieler
erkennen können, daß es heute auf dem Kontrabass kaum noch Grenzen
gibt, Musik zu gestalten. Eine gar nicht so entfernte Verwandte des
Violoncello ist die GAMBE mit ihrer eigenen Familientradition. Wie
die Laute hat sie 6 Saiten und
Bünde auf dem |
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| Griffbrett, wodurch das Greifen der Töne einfacher wird. Sie wird
zwischen den Knien gehalten. Ihr verhaltener, edler und milder Ton
entspricht so ganz der Klangwelt ,,Alter Musik". |
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© 2008 Musikschule Seevetal e.V., Michael
Raenger - Schulleitung
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