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Holzblasinstrumente
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Dauer:
- wöchentlich 30, 45 oder 60 Minuten
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Unterrichtsorte:
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| Ergänzungsangebote:
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| Schon mal auf einem Grashalm oder einer Flasche geblasen? Bestimmt! Diese
Art der Tonerzeugung wurde bereits vor tausend Jahren kultiviert und
legte damit den Grundstein für die Entwicklung der
Holzblasinstrumente (ursprünglich wurden sie alle aus Holz gebaut).
Bei den Flöten wird die Luft vor eine Kante geblasen, um die Luftsäule
im Instrument in Schwingungen zu versetzen. |
| Bei den Rohrblattinstrumenten gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ein am
Mundstück befestigtes einfaches Rohrblatt oder ein Röhrchen mit
zwei Rohrblättern. Aber nicht nur dadurch entstehen ganz
verschiedene Klangfarben, auch die Form der Instrumente ist
entscheidend: |
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| zierlich oder wuchtig, gerade oder gebogen, klein oder
groß ... Die Tonhöhe verändert der Spieler durch das Öffnen
oder Schließen der Grifflöcher, entweder direkt mit den
Fingerkuppen oder mit Hilfe von Klappen. |
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Die BLOCKFLÖTE, auch flauto dolce (,,süße Flöte") oder, wegen der
Form ihres Kopfstückes, Schnabelflöte genannt, ist bereits auf
Bildern des 11. Jhdts. verewigt. Damals glich sie den Folkloreflöten
in Griechenland und Jugoslawien. In der Großfamilie der Blockflöten
werden Sopranino-, Sopran-, Alt-, Tenor-, Bass- und Großbassflöten
am häufigsten gespielt. Vor allem die Sopranblockflöte gilt wegen
ihrer kindgemäßen Größe als ideales Anfangsinstrument. |
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| In der Renaissance spielte man gerne mit anderen "Familien"
zusammen, z.B. mit Gamben oder Krummhörnern. Im
Barockzeitalter spielte man Blockflöte solistisch oder auch im
Orchester. Als man in den fünfziger Jahren die Vielfalt klanglicher
Ausdrucksmöglichkeiten dieses so schlicht aussehenden Instrumentes
entdeckte, schrieben bekannte Komponisten eine Fülle neuer Stücke
für Blockflöte mit ganz neuen Klängen: |
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| vom schrillsten Fortissimo bis zum zartesten, kaum hörbaren Pianissimo,
ja sogar mit zweistimmigen Akkorden! So wurde aus der Blockflöte
ein ,"neues" und modernes Instrument, auf dem es noch viel
zu entdecken gibt. |
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"Friedrich der Große" hat noch auf einer QUERFLÖTE aus Holz
geblasen. Heute werden die meisten Flöten aus Metall gebaut
(Neusilber, Silber oder Gold). Im Gegensatz zu den anderen
Holzblasinstrumenten befindet sich ihr Anblasloch seitlich im |
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| Kopfstück, wobei die modernen Flöten eine Mundlochplatte zum Ansetzen an
die Unterlippe besitzen. Der Klang der Querflöte ist |
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| vielseitig: hellglänzend silbrig, matt oder neblig, sanft oder rund. Sie
ist als Konzertinstrument gleichermaßen einsetzbar wie in der
Kammermusik oder im Orchester und auch im Jazz-Ensemble. Ihr
kleinster Vertreter, das Piccolo, wird wegen seines scharfen und
durchdringenden Charakters vorwiegend in größeren Ensembles
verwendet. Besonders reizvolle Klangfarben entstehen im Querflöten-Ensemble,
wenn Piccolo-, Alt- und Bassflöten mitwirken. Ob im Jazz oder in
der Klassik, überall ist die KLARINETTE in ihren zahlreichen
Variationen anzutreffen, von der kleinen Es-Klarinette mit ihrem
hohen, A-Klarinette in ihren unterschiedlichsten Klangfarben bis |
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| durchdringenden Klang über die meist verwendete B- und hin zur
tiefen Bassklarinette. |
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1840/46 konstruierte Adolphe Sax, ein belgischer Instrumentenbauer, das
SAXOPHON. Der Korpus ist aus Metall mit weiter, stark konischer
Röhre und das Mundstück mit einfachem Rohrblatt. Das Saxophon
überbläst in die Oktave und ist daher vom Ansatz und Fingersatz
einfacher als die verwandte Klarinette. Es wird in 8 Größen
gebaut. Hier die 4 gängigsten: Sopran-, Alt-, Tenor- und
Baritonsaxophon. Mit seinem sonoren, vibratoreichen Klang fand es in
der Militär- und Tanzmusik sowie im Jazz schnell Zugang, in der
klassischen Musik sowie im Orchester dagegen nur langsam. |
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| Die OBOE entwickelte sich Ende des 17 Jhdts aus der Schalmei, einem
Hirteninstrument. Ihr Name stammt aus dem französischen |
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| hautbois = Hohes Holz-Instrument. Der charakteristische Klang ist leicht näselnd
und ein wenig scharf oder eindringlich. Im Orchester, bevorzugt zur
Barockzeit, tritt die
Oboe d'amore (Liebes-Oboe) auf. Im Sinfonieorchester die Oboe da
caccia (Englischhorn). Wegen der körperlichen Beanspruchung durch
das Anblasen sollte der Spieler über eine gute Kondition verfügen. |
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| Das FAGOTT gehört zu den Humoristen unter den Musikinstrumenten. Je nach
Spielweise kann es Kichern und Spaßen zum Ausdruck bringen, aber
auch drohende, schmerzliche Wirkung erzeugen
- oder sehr ausdrucksvoll und warm klingen. Mit seinen 1,40 m
Länge ist es der Riese der Holzblasinstrumente und gilt als
Bassinstrument der Oboenfamilie. Noch tiefere Töne kann das
Kontrafagott mit seiner mehrfach gewundenen Röhre
produzieren. |
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© 2006 Musikschule Seevetal e.V., Michael
Raenger - Schulleitung
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